Noch bin ich nicht lange genug dabei um sagen zu können was wirklich Sache ist. Eins weiß ich aber schon heute: Jeder Slam ist anders, jeder Slam hat etwas Besonderes, egal ob er in Minden, Harsewinkel, Essen, Bochum oder Bielefeld stattfindet. Woran liegt’s? Natürlich an den unterschiedlichen Slammern und Geschichten, vor allem aber an der Umgebung, am Publikum, am Raum, am Kosmos…
Gestern war der Kosmos Harsewinkel, eine kleine Stadt mit 24.000 Einwohnern. Was viele Harsewinkeler nicht wussten, ab 20 Uhr hätten sie auf der Deele im Heimathaus etwas erleben können – den zweiten HarsiSlam. Selber Schuld. Ungefähr 40 tapfere Zuhörer haben jedoch den Weg ins Heimathaus gefunden und ihr Kommen nicht bereut. Hoffe ich.
Ich war auch da, habe gelesen und am Ende erfreulicher Weise die oben links im Bild zu sehende Trophäe eingesackt. Es handelt sich dabei um den Harse-Winkel. Toll, oder? Ich freue mich wirklich darüber. Denn der Preis zeigt mir, dass meine Geschichten dem gestrigen Publikum gefallen haben. Das gefällt mir, denn ich lese für die Zuhörer und bin jedem dankbar, der einen Teil seiner wertvollen Lebenszeit opfert um mir zu lauschen.
Das ist das Schöne und zugleich Narzistische am Slammer-Dasein. Du stehst auf der Bühne und alle hören DIR zu, hören was DU zu sagen hast. Ein Moment der Macht. Nun will ich keine Macht-Strukturanalyse durchführen sondern einfach sagen, dass mir das Heimthaus mit seinem Publikum gefallen hat. Komme gerne wieder.
Danke Harsewinkel.
Danke Publikum.
Danke.


April 12th, 2010 at 4:21 pm
JA GEILO!!!
Isch froi misch für disch!!!!
PS: Die Macht-Strukturanalyse werde ich parallel für dich vornehmen!